Unterschätzte Pferdenasen ...

Was dein Pferd alles mit der Nase wahrnehmen kann. Und was EUCH das im Umgang bringt.

Dein Pferd hat eine sehr feine Nase. Es erkennt leckere Kräuter und anderes

Futter am Geruch. Jeder kennt das, wenn das Pferd einem das Leckerli abluchsen will, das man in der Westentasche vergessen hat. Hengste können ihr Herzblatt eine rossige Stute oft kilometerweit riechen. Es gibt noch etwas, das Pferde am Geruch erkennen: Uns

Und das alles hat eine sehr wichtige Konsequenz. Sie reagieren auf Deos, Parfüms etc. sehr sensibel-umso weniger desto angenehmer fürs Pferd. Und ein unbekanntes Pferd sollten wir zur Begrüßung an uns riechen lassen. Auch das Blasen von Luft in die Nüstern heißt Hallo für das Pferd.

Riechen im Training: Wenn wir einem Pferd etwas neues zeigen, dann ist es nötig das Pferd damit vertraut zu machen. Es versucht meist von selbst den Kopf zu senken und sich etwas genauer anzusehen und daran zu riechen. Z.b eine Decke auf der Bande oder eine Stange am Boden. Das sollten wir unbedingt zulassen. So kann das Pferd 1.scharf sehen was das ist und 2. daran riechen, um so die neuen Sinneseindrücke zu integrieren und dann selbstbewusst zu handeln. Das hilft bei stressfreiem Training am Boden und im Sattel.

Empathisches Pferdetraining bietet noch viele weitere hilfreiche Methoden wie stufenweise Desensibilisierung und Shaping (schrittweise ms anpassen) von Verhalten.

Aber denkt erst mal dran: DIE PFERDENASE IST UNSER FREUND